Grüne Ameisen – Freund oder Feind?

 

„Erst beißen – dann fragen“, lautet die Überlebensstrategie der Grünen Ameise, die trotz oder gerade wegen ihrer Aggressivität derzeit nicht nur in Australien viele neue Freunde gewinnt.

Die Dokumentation lief beim Sender 3sat http://www.3sat.de/index.html

Übersetzung des Scripts aus dem Englischen für die Firma k22 von Gabriele Winter http://www.k22film.de/bearbeitungen/

„Sie krabbeln in den Bäumen von Gärten und Wäldern. Klettern in jede Ecke und vertilgen alles, was ihnen in den Weg kommt: Die Weberameise, auch bekannt als Grüne Ameise.
Weltweit existieren zwei Arten, die eine lebt in Afrika, die andere in Südindien,
Südostasien und Nordaustralien.
Sie finden sowohl in der traditionellen Medizin Verwendung, als auch in der überlieferten und der modernen Küche. Verbürgt seit 304 v.Chr. dienen sie als älteste Form natürlicher Schädlingsbekämpfung.
Dank ihrer Arbeitsteilung kann sich die Grüne Ameise schnell in neuen Refugien ausbreiten. Das Ausbeuten vorhandener Ressourcen führt aber auch zum Konflikt mit den Menschen.
Doch ihr hoch komplexes Leben auf den Bäumen ist faszinierend und ihr Nutzen für die Menschheit immens, nicht nur für die feinen Küchen dieser Welt.

Als Meister frei hängender Architektur bauen Grüne Ameisen komplexe luftige Gebilde, mit denen höchstens noch Wolkenkratzer konkurrieren können. Ameisen brauchen dafür allerdings keine Baupläne. Jedes Nest wird mithilfe komplexer instinktiver Kommunikation gemeinsam errichtet.